Kuba Urlaub
Tipps, Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten

Wer sich für eine Reise nach Kuba entscheidet, der wird mit einer unvergesslichen Reise in eine weltoffenes und fröhliches Land belohnt, das viel Feuer, Tradition und Kultur zu bieten hat. Das Land hat sich fernab der Einflüssen der USA und des Kapitalismus entwickelt und hat dabei seine eigene Seele und seine eigene Individualität weitestgehend unbeeinflusst bewahren können.

Und dennoch kann man von den Vorteilen des blühenden Tourismus profitieren und sich in ein aufgeschlossenes, warmherziges, gastfreundliches Land begeben, das seine reichhaltige Geschichte nur zu gerne mit seinen Besuchern teilen möchte.

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Viñales – zu Besuch im Viñales Tal in Kuba

Viñales – zu Besuch im Viñales Tal in Kuba

Meterhohe Palmen, ausgedehnte Wiesen, dschungelartige Wälder. Saftiges, strahlendes grün so weit das Auge reicht. Schroffe Kalksteinberge, die wie aus dem nichts steil in den Himmel ragen. Ein Tal, eingekesselt von Gebirgszügen, das wie aus einer längst...

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Flüge nach Kuba

Flüge nach Kuba

Auf Kuba gibt es 10 internationale Fughäfen. Diese sind: Havanna, Varadero, Cayo Largo, Cienfuegos, Ciego de Avila, Cayo Cocom, Camagüey, Holguin, Santiago de Cuba und Guantanamo. Aufgrund der Anbindungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind...

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10 Dinge, die man auf Kuba gemacht haben muss

10 Dinge, die man auf Kuba gemacht haben muss

10 – sich eine Zigarre und einen Rum schmecken lassen Wenn Kuba für etwas berühmt ist, dann für Zigarren und Rum. Wohl jeder kennt Bilder von Che Guevara oder Fidel Castro lässig mit einer Zigarre im Mundwinkel. Und der berühmte Longdrink aus Rum und Cola...

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Warum man genau jetzt nach Kuba reisen sollte

Warum man genau jetzt nach Kuba reisen sollte

Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, um nach Kuba zu reisen Auch wenn der Inselstaat gerade einmal 90 Meilen vor der Küste der USA liegt, könnte das kleine kommunistische Land seinem großen kapitalistischen Nachbarn nicht ferner liegen. Oft erinnert...

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Varadero vs. Cayo Levisa

Varadero vs. Cayo Levisa

Varadero FewDaysOff Empfehlungspunkte (5/10) Cayo Levisa FewDaysOff Empfehlungspunkte (9/10) All-inclsusive...zwei Wörter, an denen sich die Geister scheiden. Für die einen könnte dem Himmel nichts näher sein, als der perfekte all-inclusive...

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Ein Plädoyer für Havanna

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FewDaysOff Empfehlungspunkte (8/10) ¡Viva la Habana! Havanna, die Hauptstadt Kubas, ist eine Stadt der krassen Gegensätze. Ein perfektes Abbild der Verhältnisse, welche das gesamte Land prägen. Wohl nirgendwo sonst in ganz Kuba prallen Gegensätze und...

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Trinidad, Kuba

Trinidad, Kuba

FewDaysOff Empfehlungspunkte (8/10) Eine kopfsteingepflasterte, schmale Gasse schmiegt sich gemächlich einen sachten Hügel hinauf. Es herrscht reges Treiben in der kleinen Straße. An kleinen Ständen werden Souvenirs verkauft, Kinder jagen laut lachend...

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Atomkraftwerk Juraguá nahe Cienfuegos

Atomkraftwerk Juraguá nahe Cienfuegos

FewDaysOff Empfehlungspunkte (7/10) Wer sich für einen Abstecher nach Cienfuegos entschieden hat und ungewöhnlichen Urlaubserlebnissen jenseits der Normen nicht abgeneigt ist, dem sei an dieser Stelle noch ein ganz besonderes Schmankerl ans Herz gelegt....

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Cienfuegos

Cienfuegos

FewDaysOff Empfehlungspunkte (7/10) Cienfuegos - faszinierende Prachtstraße und Plaza Cienfuegos liegt ca. 70 km südwestlich von Santa Clara an einer Bucht an der südlichen Küste Zentralkubas. Man kann das Herz Cienfuegos und die wichtigsten...

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Santa Clara in Kuba

Santa Clara in Kuba

FewDaysOff Empfehlungspunkte (8/10) Santa Clara in Kuba - auf den Spuren Che Guevaras Santa Clara in Kuba liegt ca. 280 km östlich von Havanna und direkt an der Autopista Nacional 1, der Autobahn, welche von Havanna aus in den Osten von Kuba führt. Ca. 450...

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Kubanische Gastfreundschaft

Kuba lebt praktisch vom Tourismus. Der Tourismus ist wohl die größte Einnahmequelle des Landes. Das wissen die Kubaner und das merkt auch jeder Besucher. Die Kubaner sind ein sehr zuvorkommendes und offenes Volk, das seine Gäste mit offenen Armen und mit großer Gastfreundschaft willkommen heißt.

Ferner ist Kuba für Touristen ein sehr sicheres Land. Wenn man mit gesundem Menschenverstand und offenen Augen durch die Städte geht, läuft man auch nicht Gefahr Opfer von Kriminalität zu werden.

Sprache

In Sachen Verständigung ergeben mit der einheimischen Bevölkerung überraschend wenig Komplikationen. Zwar sprechen die Kubaner Spanisch mit einem sehr eignen Dialekt, der mit Spanisch Grundkenntnissen nur sehr schwer zu verstehen ist. Jedoch ist auch Englisch in weiten Teilen des Landes sehr verbreitet. Vor allem die junge Bevölkerung spricht sehr gut Englisch und scheut sich auch nicht davor, ihre Englischkenntnisse an ausländischen Gästen zu testen.

Und überdies sollte man nicht erstaunt sein, wenn man vor allem in Havanna junge Kubaner Deutsch sprechen hört. Es ist es keine Seltenheit in Havanna eine Reisegruppe anzutreffen, deren einheimischer, kubanischer Führer die Gruppe mit perfekten Deutschkenntnissen durch seine geliebte Hauptstadt führt. Viele junge Kubaner studieren an der Universität Havanna und erlernen dort Fremdsprachen, insbesondere Englisch, Deutsch und Französischen, um später in der Tourismusbranche Fuß zu fassen.

Und die Englischkenntnisse der Bevölkerung kommen einem auch beim Transport innerhalb des Landes und bei der Suche nach Unterkünften sehr entgegen.

Transport und Fortbewegung in Kuba

Zwar gibt es auch auf Kuba die Möglichkeit, ein Mietauto für seine Reise durch das Land zu buchen, jedoch ist von dieser Art der Fortbewegung eher abzuraten. Denn die teils sehr abenteuerlichen Straßenverhältnisse machen es zu einer wahren Herausforderung hier selbst Auto zu fahren. Vor allem auf abgelegeneren Straßen zu kleineren Ortschaften hin, aber oft auch auf großen Autobahnen finden sich riesige Schlaglöcher, die zu einer großen Gefahr für das Auto werden können. Einheimischen Fahrer kennen die Straßen und Schlaglöcher wie ihre Westentasche und wissen, wann sie wo welchem Hindernis ausweichen müssen. Fremde Autofahrer können hier aber leicht Opfer eines plötzlich auftauchenden Schlagloches werden. Niemand will wohl mit einem geplatzten Reifen in der kubanischen Pampa stranden.

Die beste Variante, um auf Kuba von A nach B zu kommen ist es, sich auf erfahrene Taxifahrer zu verlassen und sich von diesen durch die Gegend kutschieren zu lassen. Taxifahrer finden sich zuhauf und stehen jederzeit mit großem Vergnügen bereit, Fahrgäste zu transportieren, sowohl innerhalb Ortschaften als auch quer durchs Land. Wer als einheimischer Kubaner ein Auto und eine Taxilizenz besitzt, der hat zumindest eine gute und sichere Einnahmequelle und ist daher sehr um seine Fahrgäste bemüht, damit auch ordentlich (Trink-)Geld in die Kasse kommt.

Wenn man also einen Fahrer benötigt, einfach zu dem nächstbesten Taxifahrer gehen und das gewünschte Ziel nennen. Wenn man mit dem Preis für die Fahrt zufrieden ist, den er nennt, einfach einsteigen und los geht’s. Ansonsten probiert man es beim nächsten Fahrer, vielleicht macht der ja einen besseren Preis. Wenn eine längere Fahrt zwischen zwei Städten ansteht, kann man auch gerne bereits am Vortag einen Taxifahrer darauf ansprechend und ihn für die lange Fahrt am nächsten Tag buchen. Die Taxifahrer auf Kuba sind jedenfalls sehr zuvorkommend und zuverlässig und wenn ausgemacht wird, dass sie dich am nächsten Tag um eine bestimmte Uhrzeit abholen, dann ist das auch so.

Eine noch unkompliziertere Möglichkeit, einfach in seiner Unterkunft nach einem Taxi zu fragen. Die Betreiber der Unterkünfte helfen hier gerne weiter und organisieren jederzeit gerne ein Taxi. Oftmals haben die Besitzer der Unterkünfte ihre Stammtaxifahrer, mit denen sie zumeist gut befreundet oder verwandt sind. Wenn man zufrieden mit seiner Unterkunft ist, dann kann man sich auch sicher sein, dass man mit dem Taxi zufrieden sein wird, das einem hier organisiert wird.

Unterkunft

Das bringt uns dann auch schon zu den Unterkünften in Kuba. Natürlich finden sich in den größeren Städten zahlreiche schmucke Hotels, die man a priori von zu Hause aus online buchen kann. Zumindest in Havanna bietet es sich an, vorab ein Hotel zu buchen, und in Orten, in denen es nur eine begrenzte Anzahl an Hotels gibt, vor allem auf der traumhaften Insel Cayo Levisa. Dem Rest von Kuba sollte man sich mit jedoch mit großer Offenheit und Spontanität nähern. Denn viel traditioneller als ein großes unpersönliches Hotel ist es, wenn man sich spontan vor Ort ein Casa Particular sucht.

Als Casa Particular werden auf Kuba Privathäuser bezeichnet, in welchen die Eigentümer nicht nur selbst wohnen, sondern auch Zimmer an Touristen vermieten. Man erkennt diese Casas an einem entsprechenden Symbol, das an der Hauswand prangt. Und nichts ist einfacher, als ein derartiges Casa zu buchen. Einfach klingeln und sagen, dass man ein Zimmer sucht.

Die Casa Besitzer heißen einen stets mit offenen Armen und großer Gastfreundschaft willkommen. Da die meisten Casa Besitzer auch gut Englisch sprechen, ist die Kommunikation kein Problem. Sofern Zimmer frei sind, wird man zunächst durch das Haus geführt und kann die Zimmer besichtigen. Wenn die Zimmer gefallen, verhandelt man noch über den (zumeist ohnehin sehr fairen) Preis und schon hat man eine Unterkunft gebucht.

Und das Beste kommt dann erst noch. Die Casa Besitzer lesen einen zumeist alle Wünsche von den Lippen ab und besorgen sehr gerne Getränke und Snacks nach Wahl oder eben ein Taxi zu einem gewünschten Ausflugsziel. Auf Wunsch bereiten sie ein ausgewogenes Frühstück und sogar ein reichhaltiges Abendessen zu, das man dann zusammen als Ehrengast mit der ganzen Familie des Casas zu sich nehmen kann. So kommt man unweigerlich schnell ins Gespräch mit den Einheimischen und erlebt hautnah, wie die einheimischen Kubaner wohnen, speisen und leben.

Im Gegensatz zu sterilen Hotels, in denen man außer an der Rezeption kaum Berührung mit Einheimischen hat, sind die Casa Particulares eine wundervolle Abwechslung, um einen Einblick in den Alltag der Bevölkerung zu gewinnen und um Kuba auf traditionelle Weise zu erleben.

Essen in Kuba

Ob in Casa Particulares oder in kleinen familiären Restaurants auf dem Land oder auch in nobleren Restaurants in den Großstädten, für Touristen wird zumeist ein großer Aufwand betrieben, um den Gästen ein reichhaltiges Angebot an ausgezeichneten Speisen zu kredenzen.

Das Essen auf Kuba lässt am Besten als sehr einfach aber sehr gut bezeichnen. Ausgefallene fancy, hippe Foodkreationen sucht man hier vergebens, dafür bekommt man gut bürgerliche Küche vorgesetzt, wobei wohl für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.

Zum Frühstück wird in meist eine reichhaltige Auswahl an Obst geboten, zumeist Ananas, Mango und Papaya, und frisch gepresster Saft, oft aus Mango oder Papaya. Auch Fleisch- und Käseliebhaber werden auf ihre Kosten kommen, zumeist wird Salami, Schinkenwurst und Scheibenkäse mit reichlich Brot serviert. Spiegelei, Rührei oder Omelett wird auf Wunsch gerne frisch zubereitet. Für kleine Leckermäulchen finden sich oft Croissants und andere Gebäckstücke. Und auch auf Kuba dürfen natürlich Kaffee und frische Milch an einem reich gedeckten Frühstückstisch nicht fehlen. Preislich muss man für ein derartig wirklich reichliches Frühstück ca. fünf Euro rechnen und bekommt somit für geringes Geld einen guten Start in den Tag.

In Sachen Mittag- und Abendessen wählt man bei der Bestellung in einem Restaurant oftmals nur eine Fleischsorte aus. Man hat hier meist die Wahl zwischen Schwein, Rind, Huhn und Fisch, oft auch noch zwischen Hummer und Garnelen. Kredenzt wird einen dann das ausgewählte Fleischgericht mit massenhaft Beilagen, die oftmals auch so oft wieder aufgefüllt werden, wie man Essen kann. Die Beilagen sind dabei mit free refill (!) im Preis mit inbegriffen. So zahlt man für ein Fleischgericht mit so vielen Beilagen wie man essen kann, im wahrsten Sinne des Wortes, zumeist unter 10€. Und dabei wird zumeist preislich nicht zwischen den einzelnen Fleischsorten unterschieden, Hummer kostet dabei genauso viel – oder eher genauso wenig – wie Schwein.

Die Fleischsorten sind dabei auf zumeist sehr einfach Weise zubereitet, sind geschmacklich aber vom Feinsten und wissen absolut zu begeistern. Schweinefleisch ist oftmals in einer Marinade aus Zitrone und Knoblauch eingelegt und wird dann frisch angebraten. Die Marinade verleiht dem Fleisch einen ausgezeichneten Geschmack.

Auch Fisch, Hummer und Garnelen werden oft derartig mariniert und bekommen somit eine besonders würzige Geschmacksnote. Wer Bedenken hat, auf Kuba Fisch zu Essen in der Angst, die Toilette nicht mehr verlassen zu können, dem sei an dieser Stelle Entwarnung gegeben. Fisch kommt immer frisch und von bester Qualität auf den Tisch. Jeder, der schon immer einmal einen Hummer probieren wollte, es aber aufgrund des hohen Preises noch nie getan hat, der hat auf Kuba die perfekte Gelegenheit, sich endlich einen Hummer von ausgezeichneter Qualität zu einem absoluten Schnäppchenpreis zu gönnen.

Rind wird oft als Pulled Beef serviert. Das Rindfleisch wird zunächst in einer Marinade aus allerlei Gewürzen eingelegt und dann über viele Stunden hinweg bei niedriger Temperatur langsam gegart, bis es butterweich und absolut zart ist und fast schon von alleine zerfällt. Das fertige Fleisch zergeht förmlich auf der Zunge und ist geschmacklich ein absolutes Highlight.

Wenn man sich für Huhn entscheidet, bekommt man oftmals ein halbes Hähnchen serviert, das ebenfalls in einer ausgezeichneten Würzmischung verfeinert wurde und einen wundervollen würzigen Geschmack besitzt.

Die klassischen Beilagen, die man so ziemlich überall kredenzt bekommt, sind einfacher ungewürzter weißer Reis und schwarzer Reis in einer hervorragenden, würzigen Soße. Auch einen geschmacklich hervorragenden Bohneneintopf aus schwarzen Bohnen trifft man oftmals an.

Oftmals findet man auch eine Beilage, die so ähnlich wie Kartoffel aussieht, jedoch einen etwas anderen Geschmack hat, und fragt sich, was einem hier wohl serviert wurde. Die Antwort auf diese Frage lautet: Maniok, eine Wurzelknolle, die aufgrund ihres hohen Stärkegehalts in tropischen Ländern Grundnahrungsmittel ist und gerne auch als die Kartoffel der Tropen bezeichnet wird. Neben Mittel- und Südamerika wird Maniok in weiten Teilen Afrikas und Südostasien angebaut. Die Wurzelknolle wird oft einfach nur geschält, gekocht und kommt dann sofort auf den Teller. Durch seinen feinen Eigengeschmack bedarf es zumeist auch keiner weiteren Würze.

Seltener, aber deswegen nicht weniger köstlich findet man auch frittierte Bananen als Beilage an, die nicht mit uns geläufigen gebackenen Bananen verwechselt werden sollten. Dünne Bananenscheiben werden hierzu wie eine Art Bananenchips frittiert.

Wer sich nach einer derartig reichen Mahlzeit noch ein bisschen Platz im Magen frei gehalten hat, dem sei als Nachspeise ein Flan ans Herz gelegt, eine Art Pudding ähnlich einer Crème brûlée, jedoch ohne Karamellkruste, dafür aber mit einem flüssigen Karamellspiegel. Eine sehr süße und gehaltvolle, aber auch sehr gute Nachspeise und der perfekte Abschluss eine ausgezeichneten kubanischen Mahlzeit.

Währung/Bezahlung

Wenn es dann nach einem ausgezeichneten Abendessen, einer herrlichen Taxifahrt durch die Stadt oder beim Check Out aus einem wundervoll gemütlichen Casa Particular ans Bezahlen geht, sollte man am Besten immer genug Bargeld im Geldbeutel haben. Kreditkarten Zahlung ist zumindest in Taxis, Privatunterkünften und Restaurants noch nicht so geläufig.

Dafür ist es in Kuba aber wenigstens kein Problem mit seiner Kreditkarte an Bargeld zu bekommen. In jeder noch so kleinen Stadt findet sich mindestens eine Bank mit Geldautomat, an denen man meist problemlos Bargeld abheben kann. In vielen Städten finden sich auch Wechselstuben, in denen man ohne große Probleme Euro in Pesos convertivbles (CUC) wechseln kann.

Neben den Pesos convertibles (CUC) gibt es in Kuba noch eine zweite offizielle Währung, die Pesos Cubanos (CUP). Als Tourist kommt man jedoch fast ausschließlich mit ersterer Währung in Kontakt, den Pesos convertibles (CUC).

An Pesos Cubanos (CUP) kommen zumeist nur die einheimische Bevölkerung heran, denn dies ist die Währung, in welcher staatliche Löhne ausgezahlt werden und in welcher einheimische Grundnahrungsmittel und einfache Dienstleistungen bezahlt werden. Importierte Waren und höherwertige Dienstleistungen werden hingegen in der Devisenwährung Pesos convertibles (CUC) bezahlt.

Die Pesos convertibles (CUC) sind direkt an den Wert des US-Dollars gekoppelt und rechnen sich 1:1 in diesen um. Ein CUC entspricht also genau einem US-Dollar.

Für die Umrechnung von Pesos convertibles (CUC) in Pesos Cubanos (CUP) herrscht ein staatlich Verhältnis von ca. 1:25. Ein CUC entspricht somit in etwa 25 CUP.

Normalerweise kommt man als Tourist also mit der einheimischen Währung Pesos Cubanos (CUP) kaum in Berührung. Nur manchmal kann es zu leichte Verwirrungen kommen, denn auf Kuba werden Preise zumeist nur mit einem $-Zeichen gekennzeichnet und es wird nicht angegeben, um welche Pesos es sich denn nun handelt. Jedoch erschließt sich diese Information mit etwas gesundem Menschenverstand recht schnell ganz von alleine. Erblickt man also in einer Speisekarte oder auf einem Preisschild einen schockieren hohen Preis, dann ist dies kein unverschämter Wucher, sondern einfach nur in Pesos Cubanos (CUP) angegeben. Ein Bier, das mit 50$ gelistet ist, kostet somit also kein halbes Vermögen, sondern gerade einmal zwei US-Dollar.

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