Jordanien Rundreise mit dem Mietwagen
Erfahrungen

Die Schlucht des sichelförmigen Mondes. Die Felsenstadt Petra in Jordanien hat sich in das popkulturelle Gedächtnis der Weltöffentlichkeit eingeprägt, als die Kulisse des Tempels, in welchem einst Indiana Jones den Heiligen Gral gesucht und gefunden hat. Und tatsächlich ist Petra das wohl berühmteste und beeindruckendste Highlight und schon alleine Grund genug dieses Land zu besuchen.

Doch ist Jordanien weit mehr als nur Petra. Das Land wartet mit einer atemberaubenden Natur und architektonischen Bauten aus den unterschiedlichsten Epochen auf, von römischem Tempelanlagen bis zu englischen Burgen aus der Zeit der Kreuzzüge. Jordanien ist ein Geheimtipp inmitten einer krisengebeutelten Region, ein weltoffenes, gastfreundliches Land mit einer reichen Kultur.

Alle Beiträge über Jordanien

Jerash (Gerasa) – die antike Römerstadt in Jordanien

Jerash (oder Gerasa, wie die Stadt zur Römerzeit hieß) gilt als bedeutendste Römerstadt außerhalb Italiens. Als Teil der Dekapolis – einem Verbund von zehn Städten – hatte sie einst 20.000 Einwohner. Zahlreiche gut erhaltene Überreste, die direkt im...

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Berg Nebo mit Mose-Memorialkirche

Der Berg Nebo ist Teil des Abǎrim-Gebirges und liegt im Norden des Toten Meeres. Von der 808 m hohen Anhöhe hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Jordantal und sieht über das Tote Meer bis nach Israel. Darauf befindet sich die bekannte...

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Autofahren in Jordanien mit dem eigenen Mietwagen

Kann man in Jordanien problemlos auf eigene Faust einen Wagen mieten und durch das Land fahren?Auf unserem Roadtrip einmal quer durch Jordanien sollten wir zu 5 sein. Aus diesem Grund haben wir uns auch dieses mal für einen großes SUV entschieden. Es...

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Jordaniens Nachbarländer

Man kann sich seine Nachbarn nun mal nicht aussuchen und so hat auch Jordanien mit einer stark krisengebeutelten Nachbarschaft zu kämpfen. Syrien, Irak, Saudi-Arabien, Israel … Die unmittelbaren Anrainerstaaten Jordanien sind jetzt nicht unbedingt die typischen Urlaubsländer. Doch ist Jordanien wie ein Ruhepol in einer Gegend, aus der man üblicherweise keine negativen Schlagzeilen zu hören bekommt.

Doch sollte man sich von dieser kritischen Umgebung nicht abschrecken lassen. Das jordanische Königshaus ist sehr um die Sicherheit seines Landes, seiner Bevölkerung und seiner Gäste bemüht. So ist Jordanien ein durchaus sicheres Reiseland, unglücklicherweise in einer unsicheren Umgebung gelegen.

Politisches System

In Jordanien herrscht eine konstitutionelle Monarchie, der König ist Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und ernennt den Ministerpräsidenten.

Der amtierende König von Jordanien, Abdullah II., genoss zunächst eine westliche Ausbildung, als er der britischen Armee beigetreten ist und internationale Politik in Oxford und Washington, D. C., studierte. Nach seinem Studium kehrte er nach Jordanien zurück und setzte dort seine militärische Karriere fort. 1998 wurde er zum Generalmajor befördert, bevor et 1999 nach dem Tod seines Vaters den Thron beerbte.

Seit 1992 ist Abdullah II. mit der Palästinenserin Rania al Yassim verheiratet, Tochter einer jordanischen Arztfamilie palästinensischer Abstammung. Nach ihrer Schulbildung in Kuwait studierte die heutige Königin Betriebswirtschaft an der amerikanischen Universität in Kairo.

Wohl auch durch die westliche Ausbildung des Abdullah II. ist das jordanische Königshaus sehr westlich orientiert. Außenpolitisch ist Jordanien eng mit den Vereinigten Staaten von Amerika verbündet und zahlt zu deren wichtigsten Verbündeten außerhalb der NATO. Die USA betreibt eine große Militärbasis in Jordanien.

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Die Bevölkerung Jordaniens

Aber nicht nur das Königshaus, auch die jordanische Bevölkerung ist merklich westlich orientiert. Als Tourist hat man vor allem bei der jüngeren Bevölkerung keine Probleme mir der englischen Sprache durchzukommen. Vor allem im Service in Hotels und Restaurants kann man sich mit englisch bestens verständigen.

Die jordanische Bevölkerung ist generell sehr weltoffen und gastfreundlich und kümmert sich warmherzig und aufgeschlossen um seine Besucher. Als Gast ist man im Jordanien in den absolut bestmöglichen Händen.

Auch kann man sich als Besucher Jordanien in Sicherheit wiegen. Das Wohl von Gästen und Touristen liegt Jordanien sehr am Herzen, sodass Sicherheitskräfte und Touristenpolizei an allen touristischen Orten patrouillieren und jedem Verdacht nachgehen. Sofern man sich mit gesundem Menschenverstand bewegt, hat man als Tourist nichts zu befürchten und kann den Aufenthalt in einem herausragend schönen Land genießen.

Landschaft und Klima

Das trockene Wüstenklima bestimmt die Landschaft in Jordanien. Und dennoch ist die Flora und Fauna Jordaniens bei Weitem nicht trist und eintönig, sondern stets abwechslungsreich und ein landschaftliches Highlight jagt das nächste. Von kargen, zerklüfteten Felslandschaften und Steinwüsten soweit das Auge reicht über spärlich bewachsene Steppen und Prärielandschaften bis hin zu Rotgold leuchtenden Sandwüsten.

Auch wenn die Temperaturen im Hochsommer im Juli und August schon gerne jenseits der 40 Grad Marke liegen, kühlt es sich in den Wintermonaten von November bis Februar jedoch auch deutlich ab. Zu dieser Zeit ist insbesondere in den Bergregionen mit Temperaturen nahe null Grad und Schneeschauern zu rechnen.

Frühjahr (März bis Mai) und Frühherbst (September, Oktober) bieten sich durch angenehme, moderate Temperaturen als Reisezeit an. Dennoch sollte man auch in dieser Zeit damit rechnen, dass es zu spontanen Regenschauern kommen könnte, die das Sightseeing Programm deutlich erschweren.

Auch wenn tagsüber stets angenehme warme bis heiße Temperaturen herrschen, kühlt sich das Land nach Sonnenuntergang deutlich ab. Vor allem in den Sandwüsten des Landes kann es zu hohen Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht kommen. Ein Pulli oder eine Jacke für die kühleren Nachtstunden sollten bei einem Besuch in Jordanien daher ganzjährig Teil des Reisegepäck sein.

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